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Secure Workspace

Wie man einen XZ Backdoor Supply Chain-Angriff abwehrt

4 Minute gelesen

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Im digitalen Zeitalter haben sich Angriffe auf die Lieferkette zu einem ausgeklügelten Bedrohungsvektor entwickelt, der die Vernetzung moderner Software-Ökosysteme ausnutzt. Ein aktuelles Beispiel, der XZ Backdoor Supply Chain Attack (CVE-2024-3094), unterstreicht die dringende Notwendigkeit robuster Cybersicherheitsmaßnahmen. In diesem Beitrag werden der Angriff, seine Auswirkungen und die Art und Weise, wie Splashtop Secure Workspace Ihr Unternehmen gegen solche Schwachstellen schützen kann, untersucht.

Den XZ-Backdoor-Angriff verstehen

Die Hintertür wurde entdeckt, als ein Entwickler Leistungsanomalien im Secure Shell-Protokoll (SSH) im Linux Debian-Betriebssystem entdeckte. Bei näherer Betrachtung wurde ein Fehler aufgedeckt, der die Remote-Ausführung von beliebigem Code über SSH-Anmeldezertifikate mit einem bestimmten Verschlüsselungsschlüssel ermöglichen könnte.

Die XZ-Backdoor wurde auf geniale Weise in XZ Utils eingebettet, ein beliebtes Komprimierungstool, das in mehreren Linux-Distributionen verwendet wird. Diese Hintertür wurde entwickelt, um der Erkennung zu entgehen und gleichzeitig unbefugten Zugriff auf betroffene Systeme zu gewähren. Sie könnte potenziell sensible Unternehmensdaten Cyberkriminellen zugänglich machen. Das komplizierte Design und die Implementierung dieser Hintertür unterstreichen die fortschrittlichen Fähigkeiten der heutigen Cybergegner.

Strategien zur sofortigen Schadensbegrenzung

Verifizierung und Downgrad von XZ auf Ihren Systemen

Es ist wichtig festzustellen, ob auf Ihren Systemen die kompromittierten Versionen (5.6.0 oder 5.6.1) von XZ Utils laufen. Organisationen können den Befehl xz --version verwenden, um ihre installierte Version zu überprüfen und sollten bei Bedarf ein Downgrade auf die sichere, nicht betroffene Version 5.4.x durchführen. Versionsinformationen können mit Datenbanken wie Repology abgeglichen werden.

Nutzen Sie Tools zur Erkennung bösartiger Pakete

Verwenden Sie Tools wie Binarly, das Verhaltensanalysen verwendet, um verdächtige IFUNC-Implementierungen zu erkennen, und Bitdefender Anti-Malware, das helfen kann, bösartige Dateien zu identifizieren und zu blockieren, die mit kompromittierten XZ-Paketen verbunden sind. Diese Tools sind für die Aufrechterhaltung der Integrität Ihrer Software-Lieferkette unerlässlich.

Langfristiger Schutz durch mehrschichtige Zero-Trust-Sicherheit

Setzen Sie Zero-Trust-Sicherheit ein

Das Zero-Trust-Modell – „Niemals vertrauen, immer verifizieren“ – ist in der heutigen Cybersicherheitslandschaft unverzichtbar. Stellen Sie Splashtop Secure Workspace in Ihrer gesamten Infrastruktur bereit, um Ihre Linux-Server sowie andere kritische Systeme zu schützen, die auf Windows, MacOSund verschiedenen Netzwerkgeräten ausgeführt werden.

Beugen Sie internetbasierten SSH-Bedrohungen vor

Direkter eingehender SSH-Verkehr stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Durch die Konfiguration des SSH-Zugriffs ausschließlich über die privaten Anwendungen von Secure Workspace, sowohl agentenbasiert als auch ohne Agenten, können Organisationen eine robuste Zero-Trust-Zugriffsstruktur erreichen. Diese Methode schützt kritische Systeme effektiv vor unbefugten Zugriffsversuchen aus dem Internet.

Eliminieren Sie implizites Vertrauen

Die Einführung eines Zero-Trust-Frameworks bedeutet, dass Vertrauen gewonnen und verifiziert werden muss. Secure Workspace erzwingt die Multifaktor-Authentifizierung (MFA) und validiert Endgeräte, bevor der Zugriff gewährt wird. Dieser strenge Überprüfungsprozess stellt sicher, dass nur authentifizierte Benutzer mit sicheren Geräten auf vertrauliche Ressourcen zugreifen können.

Wenden Sie den mehrstufigen Zero-Trust-Schutz an

Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, können die Funktionen von Secure Workspace für den bedingten Zugriff genutzt werden, um Geofencing durchzusetzen, den Zugriff an Arbeitszeiten abzustimmen und Verbindungen auf der Grundlage von IP-Adressen und Gerätehaltungen einzuschränken. Dieser vielschichtige Ansatz stellt sicher, dass der Zugriff dynamisch an kontextuelle Faktoren angepasst wird, wodurch die Sicherheit erhöht wird, ohne den Benutzerkomfort zu beeinträchtigen.

Implementieren Sie Privileged Access Management

Implementing privileged access management with Splashtop Secure Workspace.

Für wichtige Ressourcen oder Server, die Zugriff durch Dritte benötigen, ermöglicht Ihnen Secure Workspace, privilegierte Konten durch Passwortrotation und Passworteinfügung zu schützen. Diese Funktion begrenzt die Lebensdauer von privilegierten Zugangsdaten und trägt dazu bei, das Risiko zu minimieren, selbst bei autorisierter Nutzung.

Implementieren Sie das Modell der geringsten Privilegien

Grundlegend für den Schutz Ihrer Infrastruktur ist es, sicherzustellen, dass die Berechtigungen genau auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind. Secure Workspace bietet auch Just-in-Time- (JIT) und On-Demand-Zugriff, wodurch sichergestellt wird, dass Benutzern nur zum erforderlichen Zeitpunkt und für die erforderliche Dauer Zugriff gewährt wird, wodurch das Potenzial von Insider-Bedrohungen oder versehentlichem Datenverlust effektiv minimiert wird.

Echtzeitüberwachung und Sitzungssteuerung

Überwachung und Aufsicht sind der Schlüssel, um potenzielle Sicherheitsprobleme in Echtzeit zu erkennen und darauf zu reagieren. Secure Workspace ermöglicht es Ihnen, Benutzeraktivitäten in Echtzeit zu überwachen, Sitzungen zu Prüfungszwecken aufzuzeichnen und verdächtige Sitzungen proaktiv zu beenden. Diese Funktionen sind entscheidend für die sofortige Erkennung und Reaktion auf Bedrohungen.

ZUSAMMENFASSUNG

Da sich Infrastrukturen weiterentwickeln und komplexer werden, steigt die Wahrscheinlichkeit von Angriffen auf die Lieferkette. Der Vorfall mit der XZ-Backdoor erinnert eindringlich an die Risiken, die von diesen Angriffen ausgehen. Splashtop Secure Workspace bietet eine umfassende, integrierte Lösung, die die Implementierung von Zero Trust über verschiedene Elemente wie SSE, PAM, Identity Broker, SWG, DNS-Filterung, CASB und RBI hinweg rationalisiert und so die Effizienz und Sicherheit des Zugriffsmanagements steigert.

Warten Sie nicht auf die nächste große Cyberbedrohung, um Ihre Verteidigung auf die Probe zu stellen. Verbessern Sie noch heute Ihre Cybersicherheit mit Splashtop Secure Workspace und stellen Sie sicher, dass Ihre Infrastruktur vor den unvorhergesehenen Herausforderungen geschützt ist. Starten Sie noch heute eine Testversion, um zu sehen, wie Splashtop Ihre Cybersicherheitsbemühungen unterstützen kann.


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Yanlin Wang, VP of Advanced Technology
Yanlin Wang
Als VP of Advanced Technology bei Splashtop ist Yanlin Wang die treibende Kraft hinter dem Splashtop Secure Workspace. Mit über 20 Jahren Führungserfahrung bei Unternehmen wie Fortinet, Centrify und ArcSight/HP Software ist Yanlin nach wie vor führend im Bereich der Sicherheitstechnologie und verfügt über nachgewiesene Erfahrung in der Entwicklung preisgekrönter Software und beim Aufbau erstklassiger Teams. Sein ausgeprägter Geschäftssinn wird aus seinen zahlreichen Patenten und Beiträgen zu globalen M&A-Transaktionen ersichtlich. Abseits der Unternehmenswelt interessiert er sich für Laufen, Tischtennis und Kalligraphie.
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