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WLAN-Zugriffskontrolle

Man-in-the-Middle-Angriffe und RADIUS-Authentifizierung

3 Minute gelesen

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Man-in-the-Middle-Angriffe (MitM) sind im digitalen Zeitalter zu einer wachsenden Bedrohung geworden. Cybersicherheitsstatistiken von Cybersecurity Ventures prognostizieren, dass Cyberkriminalität die Welt bis 2025 jährlich 10,5 Billionen US-Dollar kosten wird, ein deutlicher Anstieg gegenüber 3 Billionen US-Dollar im Jahr 2015.Dieser alarmierende Trend ist nicht zuletzt auf die Komplexität und Verbreitung von MitM-Angriffen zurückzuführen.

Wie Robert Mueller, ehemaliger FBI-Direktor, einmal sagte: „Es gibt nur zwei Arten von Unternehmen: solche, die schon gehackt wurden, und solche, die noch gehackt werden.“Es geht also nicht um das „Ob“, sondern um das „Wann“. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, zu verstehen, was MitM-Angriffe sind und welche verschiedenen Formen sie annehmen.

Man-in-the-Middle-Angriffe: Ein Überblick

Ein Man-in-the-Middle-Angriff ist ein Cyberangriff, bei dem der Hacker die Kommunikation zwischen zwei Parteien ohne deren Wissen abfängt und möglicherweise verändert. Der Angreifer positioniert sich in der „Mitte“ der Kommunikation, daher der Name.

Die sieben Arten von Man-in-the-Middle-Angriffen

  1. Evil-Twin-Angriff, auch WLAN-Lauschangriff genannt: Bei einem Evil-Twin-Angriff richtet ein Hacker einen kostenlosen, unsicheren WLAN-Hotspot ein, der wie ein echtes WLAN-Netzwerk getarnt ist. Wenn sich ein Benutzer mit diesem Netzwerk verbindet, kann seine Online-Aktivität überwacht werden. Ein häufiges Beispiel ist ein Hacker, der an einem öffentlichen Ort wie einem Café kostenloses WLAN bereitstellt und dabei Daten von Benutzern erfasst, die eine Verbindung herstellen.

  2. ARP-Spoofing: Hierbei verknüpft der Hacker seine MAC-Adresse mit der IP-Adresse eines legitimen Benutzers in einem lokalen Netzwerk (LAN) und fängt so die Daten des Opfers ab. In einem Unternehmensnetzwerk könnte ein Hacker beispielsweise seine MAC-Adresse mit der IP-Adresse eines legitimen Benutzers verknüpfen. Der gesamte für den legitimen Benutzer bestimmte Netzwerkverkehr würde dann an den Computer des Angreifers weitergeleitet.

  3. IP-Spoofing: Dies geschieht, wenn sich ein Angreifer als vertrauenswürdiger Host ausgibt, indem er die Quelladressen von IP-Paketen manipuliert. Beispielsweise könnte ein Hacker seine IP so ändern, dass sie mit der IP einer vertrauenswürdigen Bank übereinstimmt, und so die Kunden der Bank dazu verleiten, vertrauliche Informationen wie Anmeldeinformationen preiszugeben.

  4. HTTPS-Spoofing: Bei dieser Art von Angriff erstellt ein Hacker eine gefälschte Version einer vertrauenswürdigen Website. Ein Beispiel könnte eine gefälschte Bank-Website sein, die genauso aussieht wie das Original. Wenn Opfer ihre Zugangsdaten eingeben, geben sie diese unwissentlich an den Hacker weiter.

  5. SSL-Hijacking: Dieser Angriff erfolgt, wenn ein Benutzer eine sichere Sitzung initiiert und ein Hacker die Kommunikation zu Beginn der Sitzung abfängt. Ein Beispiel wäre, wenn ein Benutzer versucht, eine sichere HTTPS-Website zu besuchen, der Angreifer den Benutzer jedoch auf eine Standard-HTTP-Website umleitet und dabei die Daten des Benutzers erfasst.

  6. E-Mail-Hijacking: Hierbei verschafft sich ein Hacker Zugriff auf das E-Mail-Konto eines Benutzers und überwacht oder verändert die Kommunikation. Beispielsweise könnte der Hacker geschäftliche E-Mails abfangen und diese manipulieren, um Zahlungen auf sein Konto umzuleiten.

  7. DNS-Spoofing: Hierbei beschädigt der Angreifer den Cache eines Domain-Name-Servers, wodurch Benutzer auf betrügerische Websites umgeleitet werden. Beispielsweise möchte ein Benutzer möglicherweise eine sichere Banking-Website besuchen, wird jedoch stattdessen auf eine bösartige Website weitergeleitet, die seine Anmeldeinformationen stiehlt.

Abwehr von Man-in-the-Middle-Angriffen mit RADIUS von Foxpass

Obwohl das Risiko von MitM-Angriffen hoch ist, können Lösungen wie RADIUS von Foxpass dabei helfen, die Abwehrkräfte Ihres Unternehmens zu stärken.

RADIUS (Remote Authentication Dial-In User Service) ist ein Netzwerkprotokoll, das Benutzern, die eine Verbindung herstellen und einen Netzwerkdienst nutzen, eine zentralisierte Authentifizierungs-, Autorisierungs- und Abrechnungsverwaltung (AAA) bietet.RADIUS von Foxpass bietet eine wirksame Verteidigungslinie gegen MitM-Angriffe.

Hier sind einige Arten, auf die RADIUS von Foxpass diese Bedrohungen abschwächt:

  • Authentifizierung: Es setzt robuste Authentifizierungsverfahren ein, wodurch das Risiko von IP-, HTTPS-, SSL- und ARP-Spoofing drastisch reduziert wird.

  • Netzwerkzugriffskontrolle: Durch die Verwaltung des Netzwerkzugriffs auf granularer Ebene verringert RADIUS von Foxpass die Wahrscheinlichkeit des Abhörens von WLAN erheblich.

Probieren Sie Foxpass kostenlos aus

Die digitale Landschaft ist voller Bedrohungen, wobei Man-in-the-Middle-Angriffe zu den gefährlichsten zählen. Angesichts der sieben einzigartigen Arten von MitM-Angriffen ist es von größter Bedeutung, wachsam und informiert zu bleiben. Wenn Sie Ihr Unternehmen mit robusten Sicherheitslösungen wie RADIUS von Foxpass ausstatten, können Sie diese Bedrohungen erheblich mindern. Durch die Verbesserung der Verschlüsselung, die Stärkung der Authentifizierung und die Durchsetzung der Netzwerkzugriffskontrolle können Sie sicherstellen, dass die digitale Kommunikation Ihres Unternehmens sicher, zuverlässig und vertrauenswürdig bleibt.

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