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SicherheitAus der Ferne arbeiten

Die 10 besten Tipps für sicheres Arbeiten im Homeoffice

Von Splashtop Team
5 Minute gelesen

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Wir sind uns alle einig, dass es der einzig sichere Weg ist, dein Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen, indem du Mitarbeiter von zu Hause aus vom Unternehmensnetzwerk fernhältst. Schließlich kann ein Angreifer, der draußen feststeckt, deine wertvollen Daten nicht erreichen. Das ist es, was den Splashtop-Fernzugriff für deine Sicherheit so wertvoll macht — er ermöglicht Fernzugriff, ohne dass Remote-Benutzer auf das Netzwerk deiner Organisation zugreifen können.

Eine aktuelle Studie von Tenable ergab, dass 74% der Unternehmen die jüngsten geschäftsschädigenden Cyberangriffe auf technische Sicherheitslücken bei der Telearbeit zurückführen. Aber was ist mit der Sicherheit der Heimnetzwerke und Geräte deiner Remote-Mitarbeiter?

Ein mangelnder Einblick in die Heimnetzwerke deiner Mitarbeiter ist nach wie vor ein großes Problem, da sie jetzt außerhalb einer kontrollierten Sicherheitsumgebung arbeiten. Die Passwörter, die sie für den Zugriff auf ihren Remote-Desktop verwenden, und die Unternehmensdaten, auf die sie während Remote-Sitzungen zugreifen, werden für jede Person verfügbar, die in ihr Heimnetzwerk eindringt. Es gibt Maßnahmen, die deine Mitarbeiter ergreifen können, um ihr Heimnetzwerk zu sichern.

Selbst der sicherheitsbewussteste Remote-Mitarbeiter hat wahrscheinlich einige dieser Sicherheitstipps für Heimnetzwerke übersehen. Um sicherzustellen, dass sie nicht anfällig für eine Sicherheitslücke im Heimnetzwerk bleiben, teile diese Tipps mit all deinen Remote-Mitarbeitern.

Tipp 1: Aktualisiere deinen Router und dein WLAN.

Ändere die Standardeinstellungen und verwende komplexe Passwörter für deinen Breitband-Router und dein Wi-Fi-Netzwerk. Wähle dann einen generischen Namen für dein Wi-Fi-Heimnetzwerk (SSID), besser noch, verstecke deine SSID und lösche den Markennamen des Geräts. Aktualisiere abschließend die Router-Software und stelle sicher, dass das WLAN mit modernen Protokollen (z. B. WPA3) verschlüsselt ist, während ältere Protokolle (z. B. WEP [Wired Equivalency Privacy] und WPA [Wi Fi Protected Access]) deaktiviert sind.

Tipp 2: Aktualisiere deine Software regelmäßig.

Die meisten modernen Softwareanwendungen suchen automatisch nach neu veröffentlichten Updates. Du musst jedoch sicherstellen, dass sie das tun. Wenn für eine bestimmte Software keine automatischen Updates stattfinden, ersetze entweder diese Software oder kaufe Software, die alle installierten Softwareupdates auf deinem Heimcomputer identifiziert und zentral verwaltet. Da sich Hacker weiterhin neue Angriffsvektoren ausdenken, werden diese regelmäßigen Softwareupdates immer wichtiger, um sie abzuwehren. Updates bieten wichtige Patches und Sicherheitskorrekturen für neu entdeckte Bedrohungen und Sicherheitslücken.

Tipp 3: Entferne nicht benötigte Dienste und Software.

Es ist erstaunlich, wie viel nicht benötigte (und die Sicherheit beeinträchtigende) Software und Dienste in einem neuen Laptop enthalten sind. Bekannt als „Bloatware“, verlangsamen sie die Geräteleistung und vergrößern die Angriffsfläche deines Netzwerks und deiner Geräte. Eine schnelle Google-Suche erklärt, was jede Bloatware-App oder jeder Bloatware-Dienst macht. Entferne die, die du nicht brauchst, was die meisten von ihnen sind. Wenn du ein älteres Gerät verwendest, weißt du außerdem, welche Dienste du nutzt und welche nicht. Das macht es noch einfacher, diejenigen auszuwählen, die sofort entfernt werden sollen. Beachte abschließend, dass „Diese App beenden“ nicht dasselbe ist wie „Diese App entfernen“. Du möchtest sie entfernen.

Tipp 4: Behalte nicht die werksseitigen Standardkonfigurationen von Hardware und Software bei.

Um die Fehlerbehebung ihrer Produkte zu vereinfachen und den Verbrauchern die Bedienung zu erleichtern, werden die Produkte der meisten Hardware-/Softwareanbieter mit Werkseinstellungen geliefert, die die Sicherheit ignorieren. Bei ihnen dreht sich alles um Bequemlichkeit. Ändere die Standardkonfiguration, um Sicherheitslücken zu reduzieren und dich vor Eindringlingen zu schützen.

Tipp 5: Ändere die Standard-Login-Passwörter und Benutzernamen.

Die meisten Netzwerkgeräte sind mit standardmäßigen Administratorkennwörtern vorkonfiguriert, um die Einrichtung zu vereinfachen. Diese sind nicht nur nicht sicher, sie sind oft leicht über eine Google-Suche zu finden. Hacker wissen das und greifen leicht auf Heimnetzwerke zu, die es nicht geschafft haben, sie zu ändern.

Tipp 6: Benutze sichere Passwörter.

Ein langes Passwort ist ein starkes Passwort. Laut IronTech Security kann ein Passwort, das nur aus vier oder fünf Zeichen besteht, es sofort hacken. Dennoch kann ein Passwort mit 18 Zeichen (auch wenn es nur Zahlen sind) bis zu 9 Monate dauern, bis ein Hacker den Code knackt. Also, verwende lange Passwörter mit weniger als offensichtlichen Abfolgen und verwende niemals dasselbe Passwort an mehr als einer Stelle. Also, wenn ein Hacker eines deiner Konten kompromittiert, bleiben deine anderen sicher.

Tipp 7: Führe aktuelle Antivirensoftware aus.

Eine seriöse Antiviren-Softwareanwendung (AV) ist eine wichtige Schutzmaßnahme vor bekannten bösartigen Bedrohungen. Es kann verschiedene Arten von Malware wie Viren, Würmer und Ransomware automatisch erkennen, unter Quarantäne stellen und entfernen. Viele AV-Programme sind sehr einfach zu installieren und zu verwenden. Aktiviere automatische Updates der Virendefinitionen, um sicherzustellen, dass du mit den neuesten Bedrohungen Schritt hältst. Aktiviere abschließend die zusätzlichen Sicherheitsfunktionen der Software wie Kindersicherung, E-Mail-Schutz und das Blockieren bösartiger Websites. Der Scan wird deinen Computer wahrscheinlich verlangsamen. Mach eine Pause, hol dir einen Kaffee, geh spazieren, deaktiviere oder stoppe den Scan nicht.

Tipp 8: Sperre deinen Bildschirm, wenn du nicht an deinem Computer bist.

Die neue Normalität der Telearbeit bedeutet, dass viele Menschen ihre Heimcomputer für längere Stunden eingeschaltet lassen. Achte darauf, deinen Bildschirm zu sperren, wenn du nicht an deinem Computer bist, vor allem, wenn du jüngere Kinder zu Hause hast, gelegentlich Besucher und/oder Mitbewohner hast. Teile deinen Arbeitscomputer mit niemandem.

Tipp 9: Installiere Firewalls auf all deinen Geräten.

Gerätebasierte (oder hostbasierte) Firewalls überprüfen und filtern den eingehenden und ausgehenden Netzwerkverkehr eines Computers. Diese sind mit den meisten modernen Geräten ausgestattet, also stelle sicher, dass du sie einschaltest. Windows- und Linux-Betriebssysteme verfügen über eine integrierte, anpassbare und funktionsreiche Firewall.

Tipp 10: Erstelle regelmäßig Backups deiner Daten.

Mache regelmäßige Sicherungskopien aller wertvollen Informationen, die auf deinem Gerät gespeichert sind. Du kannstcloud basierte Backup-Dienste oder USB-Speicher verwenden. Vielleicht bevorzugst du die USB-Route, um alles im Haus zu haben, wortwörtlich. Dennoch kann eine Backup-Anwendung eines Drittanbieters den Prozess für diejenigen vereinfachen und automatisieren, die nicht gewissenhaft genug sind, um konsistent zu bleiben. Verschlüssele zum Schluss dein Backup, um deine Daten zu schützen.

Wenn es um Telearbeit geht, fängt die Sicherheit zu Hause an.

Nimm dir die Zeit, um diese einfachen, aber oft übersehenen Sicherheitsmaßnahmen mit deinen Remote-Mitarbeitern zu teilen. Indem du sie befolgst, kannst du den Erfolg deiner Strategie für Remote-Mitarbeiter steigern und die Angriffsfläche der Heimnetzwerke deiner Mitarbeiter deutlich reduzieren, sodass sowohl sie als auch dein Unternehmen vor modernen Cyberangriffen geschützt sind. Weitere Informationen zur Schaffung einer sicheren und produktiven Arbeitsumgebung für Telearbeit findest du im Coronavirus Remote Work Resource Center von Splashtop.

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